Montag, 4. August 2014

Apfelkuchen mit Ahornsirup und Mandeln

Momentan fehlt mir zu so vielem, was mir Freude bereitet, die Zeit. Sei es das Backen, Bloggen oder aber auch Filme schauen. Ich bin einfach für alles zu müde und wenn ich dann doch mal einen Film schaue, irgendwas ohne Anspruch, umabzuschalten. Sehr schade, aber was soll man machen. 

Dieses lecker, leichte Apfelkuchenrezept habe ich vor langer Zeit schon auf Instagram gepostet. Ich hatte es schon ganz vergessen dabei kam das bei meinem Praktikum richtig gut an. Schnelle und einfach Rezepte sind mir oft die liebsten, da sie ohne viel Schnickschnack auskommen und einfach immer schmecken. 
Ahornsirup und Apfel sind einfach eine tolle Kombination. Dazu noch angeröstete Mandelblättchen und ich bin glücklich. So sollte es doch sein.


Zutaten:
200g weiche Butter
180g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
4 mittel große Äpfel

etwas Zimt
etwas Ahornsirup zum Beträufeln
gewünschte Menge Mandelblättchen

Zubereitung:
Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln sehr gut unterrühren.
Mehl und Backpulver vermengen und nach und nach zu der Masse geben und gut vermengen. Bei Bedarf etwas Zimt unter den Teig rühren. Ich mag das immer sehr gern, da ich finde, dass Apfel und Zimt eine wunderbare Kombination sind.Wenn euch der Teig zu fest ist, könnt ihr noch Milch oder Vanillesojamilch dazu geben.

Die Äpfel schälen, entkernen und in streifen schneiden.Zumindest, wenn ihr den Kuchen so belegen wollt, wie ich es getan habe. Ihr könnt sie auch vierteln und nur etwas einschneiden. Das sieht auch immer ganz nett aus. Mandelblättchen, wenn gewünscht, in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Der Duft ist unvergleichlich. 

Teig in die Form geben und mit den Äpfeln wie gewünscht belegen. Mit Ahornsirup beträufeln und die gewünschte Mandelblättchen daüber geben.
Nun den Kuchen ca. 50 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. 

 
Sehr lecker. Im noch warmen Zustand wunderbar mit etwas Vanilleeis. Aber auch kalt ganz toll mit Vanillesoße oder klassisch mit Sahne.

Dienstag, 1. Juli 2014

Rhabarberrezepte von euch für euch.

Leider sind ja nicht so viele Rhabarberrezepte zusammen gekommen. Ich schätze mal, dass es unter anderem daran liegt, dass ich so unproduktiv gerade bin, was meinen Blog betrifft. Aber ich bin sehr motiviert es diesen Monat zu ändern. 

Trotzdem möchte ich natürlich die Rezepte derjenigen zeigen, die sie mir geschickt haben, weil die wirklich unglaublich lecker aussehen und ich so einiges an Inspiration für das nächste Jahr hab. Vielleicht ist ja auch das ein oder andere für euch dabei, was ihr euch merken wollt. Dieses Jahr ist die Saison für mein Lieblingsgemüse ja bereits vorbei. Ein Rhabarberrezept hab auch ich noch für euch. Aber erstmal gibt es jetzt schöne Bilder und Rezepte von euch für euch! 

Beginnen möchte ich mit einer lieben Bloggerin, dessen Blog ich auch wirklich immer sehr gern anklicke und durchstöber. Wunderschöne Fotos, tolle Rezepte und ein mir sehr sympathischer Schreibstil. 
Vorhang auf für Daniela von ullatrulla backt und bastelt


Danielas liebstes Rhabarberrezept ist ein Rhabarber-Baiser-Kuchen vom Blech. Und auch ich muss sagen, dass ich die Kombination von Rhabrber und Baiser unheimlich gerne mag. Den mal vom Blech zu machen bin ich selber noch nie drauf gekommen. Danke liebe Daniela für deinen tollen und unheimlich fotogenen Beitrag. Ich habe mich sehr gefreut dich dabei haben zu dürfen.

Weiter gehts mit Claudia von Kulinarikus - der kleine Blog mit den genussvollen Ideen. Ihr gewählter Zusatz passt hier wirklich unglaublich gut und wenn ihr jetzt weiter runterscrollt werdet ihr schon erste Eindrücke bekommen und wissen, dass ich durchaus recht hab.


Sieht das nicht absolut köstlich aus dieses Kleine Rhabarber-Vanille-Törtchen mit Erdbeeren? Davon hätte ich jetzt zu gern ein erfrischendes Stückchen draußen in der Sonne. Ja, das wärs! 


Claudia hat sogar zwei sehr hübsche Beiträge geliefert. Diese Form der Rhabarbertörtchen ist wirklich sehr hübsch und man, wie gern würd ich auch da jetzt sofort reinbeißen! Vielen lieben Dank für deine Beiträge. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, als ich deine Email im Posteingang fand. 

Kommen wir zu nächsten und leider auch schon letzten Beitrag. Last but not least sozusagen: Sabrina von La vie gourmande. Ich bin wirklich froh, auch wenn es wenig Beiträge sind, dass sie von Bloggerinnen kommen, dessen Blogs ich selber sehr gern besuche. Das freut mich wirklich sehr. 


Das liebste Rhabraberrezept von Sabrina ist Quarkreis-Töpfchen mit Rhabarberkompott. Und wenn ich mir das so anschaue, wäre das ein wunderbares Frühstück. Da ich erst vor ein paar Tagen Rhabarberkompott eingefroren habe, lacht es mich schon ziemlich an es ganz schnell nachzumachen. Auch dir ganz lieben Dank für deinen leckeren Beitrag, liebe Sabrina.

Sieht das nicht alles köstlich aus? Wollt ihr das nicht auch alles sofort nachmachen? Hach, wie gern hätte ich das jetzt vor mir stehen. So schnell könntet ihr gar nicht gucken, da hätte ich es schon aufgefuttert. Yam yam.

Dienstag, 17. Juni 2014

Es gibt mal wieder Minigugl!

Von den kleinen Kuchenpralinen bekomm ich einfach nicht genug. Sie sind einfach so schnell gemacht, so schnell gegessen und so schnell vermiss ich sie wieder. 
Ist natürlich nicht sonderlich gesund, die immer so essen aber hey, sie sind eben so gefährlich klein, dass es einfach nicht anders geht. Ich bin mir sicher, dass es einigen von euch auch so geht, nicht wahr? ;) 
Außerdem ist das Internet und vorallem die Blogs voll mit Rezepten, die ich noch ausprobieren möchte. Aber jetzt hab ich erstmal eines, welches ich durch ein bisschen ausprobieren gebacken habe. Ich liebe ja Backwaren, die dezent nach Orange schmecken. Vor allem mag ich ja die Orangen-Schokoladenmischung. Aber da ich ja, wie im Post zuvor erwähnt, vergessen hatte Schokolade zu kaufen, blieb keine Schokolade für diese kleinen Sünden über. Aber stellt euch einfach vor, dass ich sie noch in Zartbitterschokolade getaucht habe. Und wenn ihr das nicht könnt, probiert es selber, denn es schmeckt fantastisch!



Zutaten:
60g Mehl
15g Stärke
20g gemahlene Mandeln
abgeriebene Schale einer halben Orangen
80g Zucker
1/4g Backpulver
1/4g Natron
eine Prise Salz
60g saure Sahne
1 Ei
Saft einer halben Orange
etwas Vanilleextrakt 
70g weiche Butter 

Etwas Zartbitterschokolade zum eintunken 

Zubereitung:
Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Miniguglhupfform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Mehl, Stärke, Manden, Orangenschale, Zucker, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Saure Sahne, Ei, Orangensaft und Vanilleextrakt hinzugeben und verrühren. Die weiche Butter ordentlich unterrühren. Ich habe ein paar Minuten gerrührt. 
Den Teig gleichmäßig auf die kleinen Mulden der Form verteilen und ca, 10-15 Minuten backen. Sie sollte eine leichte Bräunung am Boden haben. Form aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen. Dann die Minigugl aus der Form lösen und vollständig erkalten lassen. 

Ich habe diese Gugl einen Tag vor dem Verzehr gebacken (habe aber natürlich schonmal probiert ;)) und am nächsten Tag waren sie noch besser! Yam yam. Wenn ihr sie nicht mit Schokolade wollt, könnt ihr sie auch noch etwas mit Puderzucker bestäuben. 

Sonntag, 15. Juni 2014

Cheesecake-Brownies mit Blaubeeren

Es ist wirklich eine Trauerveranstaltung momentan auf meinem Blog. Ich komme kaum dazu zu bloggen, bei zwei Jobs auch nicht allzu verwunderlich. Allerdings verlier ich so nach und nach meine Leser, was mich natürlich traurig macht, ich aber auch verstehen kann, wenn hier nichts kommt. 
Ich versuch mich immer wieder dazu durchzuringen, etwas abzutippen. Aber halbherzige Posts möchte ja auch keiner lesen. Bitte bitte, gebt die Hoffnung nicht auf, dass nicht doch wieder regelmäßiger etwas von mir kommt. Bei Instagram gibt es öfter was, da ich das schnell machen kann, also bin und werd ich nicht ganz verschwinden. Ich bin selber wirklich sehr traurig, dass ich es einfach nicht schaffe. Muss auch so ganz viel auf die Reihe bekommen. Gestern war ich endlich mal ein bisschen hier weg und habe eine Freundin an der Ostsee besucht, was mir sehr gut getan hat und mir vielleicht auch wieder etwas neue Kraft gegeben hat. So fröhlich wie gestern, war ich lange nicht und das tat sehr gut. 

Nichts destotrotz habe ich nun hier ein schönes Rezept für euch, welches ich für eine Kollegin zum Geburtstag gebacken habe. Absolut köstlich und frisch aus dem Kühlschrank auch für die warmen Tage sehr erfrischend.
Das Rezept stammt aus einem Backbuch von Cynthia Barcomi. Sie hat das Rezept allerdings mit Himbeeren zubereitet und auch bei der Schokolade für die Brownies musste ich etwas improvisieren, da ich beim Einkaufen vergessen hatte, Zartbitter- und Edelbitterschokolade zu kaufen. Aber auch so schmeckte es wunderbar. Auch wenn die Brownies nicht ihre schöne dunkle Farbe bekamen. 


Zutaten für eine rechteckige Backform, 32 x 24cm
Brownie-Teig:
100g Zartbitterschokolade 
100g Edelbitterschokolade 
(Ich habe 100g Vollmilch- und 100g weiße Schokolade verwendet, dann allerdings die Zuckermenge reduzieren) 
80g Butter

120g Zucker
1/2 TL Vanilleextrakt
2 Eier

105g Mehl 
eine Prise Salz
1/4 TL Natron

Frischkäse-Topping
240g Frischkäse, Doppelrahmstufe
100g Zucker
2TL Zitronensaft
1 Ei
1/2 TL Vanilleextrakt
eine Prise Salz
20g Stärke

200g Himbeeren oder (so wie ich) 125g Blaubeeren
1 EL Zucker

Zubereitung:
Die Backform ausbuttern.

Für den Brownieteig: Beide Schokoladensorten mit der Butter  über einem Wasserbad schmelzen und anschließend in eine große Schüssel gießen. Die Schokoladenmasse mit Zucker und Vanillesirup verrühren und vollständig abkühlen lassen. Erst wenn die Schokomasse kühl ist, die Eier dazugeben und verschlagen. Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Mehl, Salz und Natron in einer seperaten Schüssel verrühren und mit einem Holzlöffel oder Teigschaber zügig unter die Schokolade ziehen - auf keinen Fall zu lange mischen. Teig gleichmäßig in die vorbereitete Backform füllen. 

Für das Frischkäse-Topping: Mit einem Handmixer Frischkäse und Zucker verschlagen. Zitronensaft, Ei, Vanilleextrakt, Salz und Stärker unterrühren. Nun die Frischkäsemischung ebenmäßig auf dem Brownieteig verteilen. Hierbei ringsrum einen ca. 1cm breiten Rand freilassen. Blaubeeren auf dem Frischkäse verstreuen und mit Zucker besprenkeln. 

Jetzt ab damit für ca. 40 Minuten in den Backofen und anschließend auskühlen lassen. Die Brownies vor dem Anschneiden ca. 1-2 Std in den Kühlschrank stellen und dann genießen!  


Und wenn ihr jetzt noch ein paar Rhabarber-Rezepte für mich habt, die ich zu meiner Sammlung, die ich Anfang Juli hier veröffentlichen möchte, schickt sie mir doch per Email. Alles dazu findet ihr HIER.