Sonntag, 12. Oktober 2014

Hmmmm... extra schokoladig!

Nach etwas längerer Zeit gibts mal wieder einen Post von mir. Es hat sich einiges getan bei mir, weshalb ich nicht dazu kam und absolut keine Ideen und Motivation hatte. 
Da ich leider auch nicht mehr so wirklich zum Backen kam, bin ich froh, dass ich noch einiges zum Verbloggen habe, womit ich euch hoffentlich eine Freude machen kann. 

Zum einen habe ich nun eine zweite Ausbildung begonnen. Meine erste war absolut nichts für mich und ich konnte mir einfach nicht vorstellen, das mein Leben lang zu machen. 
Nun werd ich also (hoffentlich!) Physiotherapeutin. Gerade habe ich die erste Woche hinter mir, in der ich auch noch so krank wurde wie lange nicht mehr. Aber ich hab mich jetzt am Wochenede sehr geschohnt, weshalb ich morgen wieder ganz gut in die Woche starten kann. 

Aber jetzt gibt es für euch mal wieder ein wunderbares Rezept! Ich habe mich verliebt. Die Kombination von Orange und Schokolade ist ja sowieso genau mein Fall! Und dann lasst euch mal den Namen auf der Zunge zergehen! Das reicht schon, um es sofort backen zu wollen! 

Schokotartelettes mit Orangen-Schoko-Ganache



Das Rezept habe ich aus der LECKER Bakery no. 1/2013. Ich bin absolut begeistert! Wie bisher von jedem Rezept aus diesen wunderbaren Zeitschriften. 

Zutaten für 12 Stück: 
200g Mehl + etwas mehr
3 gestrichene EL Kakao
1/2 TL Backpulver
50g + ca. 15g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Salz
100g + etwas mehr Butter
1 Orange
300g Schlagsahne
250g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Für den Teig: Vermischt 200g Mehl, den Kakao und das Backpulver miteinander. Nun fügt ihr noch 50g Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz, 100g Butter und ca. 3EL kaltes Wasser hinzu. Dies alles verknetet ihr nun zu einem glatten Mürbeteig und stellt diesen 30 Minuten kalt.

Während der Teig vor sich hin kühlt, könnt ihr die Ganache vorbereiten. Ich brauch euch sicher nicht zu sagen, dass ihr die Orange heiß abspühlen solltet, bevor ihr sie benutzt oder? ;) Aber anschließend noch trocken tupfen. Ca. die Hälfte der Schale spiralförmig und dünn abschälen und gemeinsam mit der Sahne in einen Topf geben. Die übrige Schale fein abreiben und mit ca- 15g Zucker mischen, auf etwas Backpapier geben und trocknen lassen. Eure Küche sollte schon schön nach Orange duften. :) 
Nun hackt ihr die Schokolade und erhitzt die Orangensahne. Nehmt sie vom Herd und "fischt" die Orangenschale heraus. Anschließend rührt ihr die gehackte Schokolade unter die Sahne, bis sie vollständig geschmolzen ist und ca. 30 Minuten auskühlen lassen und öfter mal dabei umrühren.


Wenn ihr, wie ich, keine Tarteletteförmchen besitzt, könnt ihr euch mit Hilfe eines umgedrehten Muffinblechs aushelfen. Fettet die Mulden von außen ein, Heizt den Ofen auf 175°C Umluft vor und bereitet eine Arbeitsfläche zum Teig ausrollen vor. Der Teig sollte ca. 3 mm dünn ausgerollt sein. Stecht nun runde "Kekse" von ca 9cm Durchmesser aus. Legt eure "Kekse" auf die befetteten Mulden  und drückt die Ränder rund herum vorsichtig etwas fest. 
Die nun entstanden Schalen backt ihr ca. 12- 15 Minuten. Anschließend vorsichtig von der Form lösen und abkühlen lassen. Beim Lösen sind mir einige Förmchen zerbrochen, weshalb ich nochmal ein paar nachmachen musste. Also wirklich sehr vorsichtig. 

Die noch flüssige Schoko-Orangen-Ganache in die Förmchen füllen, mindestens 1 Stunde kalt stellen und anschließend mit dem Orangen-Zucker bestreuen. 


Das sieht nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch so! Und gerade zur kalten Jahreszeit ist das auch ein wunderbares Dessert, die einen von innen heraus, allein durch die ganze Schokolade, wärmt. 

Montag, 4. August 2014

Apfelkuchen mit Ahornsirup und Mandeln

Momentan fehlt mir zu so vielem, was mir Freude bereitet, die Zeit. Sei es das Backen, Bloggen oder aber auch Filme schauen. Ich bin einfach für alles zu müde und wenn ich dann doch mal einen Film schaue, irgendwas ohne Anspruch, umabzuschalten. Sehr schade, aber was soll man machen. 

Dieses lecker, leichte Apfelkuchenrezept habe ich vor langer Zeit schon auf Instagram gepostet. Ich hatte es schon ganz vergessen dabei kam das bei meinem Praktikum richtig gut an. Schnelle und einfach Rezepte sind mir oft die liebsten, da sie ohne viel Schnickschnack auskommen und einfach immer schmecken. 
Ahornsirup und Apfel sind einfach eine tolle Kombination. Dazu noch angeröstete Mandelblättchen und ich bin glücklich. So sollte es doch sein.


Zutaten:
200g weiche Butter
180g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
4 mittel große Äpfel

etwas Zimt
etwas Ahornsirup zum Beträufeln
gewünschte Menge Mandelblättchen

Zubereitung:
Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln sehr gut unterrühren.
Mehl und Backpulver vermengen und nach und nach zu der Masse geben und gut vermengen. Bei Bedarf etwas Zimt unter den Teig rühren. Ich mag das immer sehr gern, da ich finde, dass Apfel und Zimt eine wunderbare Kombination sind.Wenn euch der Teig zu fest ist, könnt ihr noch Milch oder Vanillesojamilch dazu geben.

Die Äpfel schälen, entkernen und in streifen schneiden.Zumindest, wenn ihr den Kuchen so belegen wollt, wie ich es getan habe. Ihr könnt sie auch vierteln und nur etwas einschneiden. Das sieht auch immer ganz nett aus. Mandelblättchen, wenn gewünscht, in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Der Duft ist unvergleichlich. 

Teig in die Form geben und mit den Äpfeln wie gewünscht belegen. Mit Ahornsirup beträufeln und die gewünschte Mandelblättchen daüber geben.
Nun den Kuchen ca. 50 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe nicht vergessen. 

 
Sehr lecker. Im noch warmen Zustand wunderbar mit etwas Vanilleeis. Aber auch kalt ganz toll mit Vanillesoße oder klassisch mit Sahne.

Dienstag, 1. Juli 2014

Rhabarberrezepte von euch für euch.

Leider sind ja nicht so viele Rhabarberrezepte zusammen gekommen. Ich schätze mal, dass es unter anderem daran liegt, dass ich so unproduktiv gerade bin, was meinen Blog betrifft. Aber ich bin sehr motiviert es diesen Monat zu ändern. 

Trotzdem möchte ich natürlich die Rezepte derjenigen zeigen, die sie mir geschickt haben, weil die wirklich unglaublich lecker aussehen und ich so einiges an Inspiration für das nächste Jahr hab. Vielleicht ist ja auch das ein oder andere für euch dabei, was ihr euch merken wollt. Dieses Jahr ist die Saison für mein Lieblingsgemüse ja bereits vorbei. Ein Rhabarberrezept hab auch ich noch für euch. Aber erstmal gibt es jetzt schöne Bilder und Rezepte von euch für euch! 

Beginnen möchte ich mit einer lieben Bloggerin, dessen Blog ich auch wirklich immer sehr gern anklicke und durchstöber. Wunderschöne Fotos, tolle Rezepte und ein mir sehr sympathischer Schreibstil. 
Vorhang auf für Daniela von ullatrulla backt und bastelt


Danielas liebstes Rhabarberrezept ist ein Rhabarber-Baiser-Kuchen vom Blech. Und auch ich muss sagen, dass ich die Kombination von Rhabrber und Baiser unheimlich gerne mag. Den mal vom Blech zu machen bin ich selber noch nie drauf gekommen. Danke liebe Daniela für deinen tollen und unheimlich fotogenen Beitrag. Ich habe mich sehr gefreut dich dabei haben zu dürfen.

Weiter gehts mit Claudia von Kulinarikus - der kleine Blog mit den genussvollen Ideen. Ihr gewählter Zusatz passt hier wirklich unglaublich gut und wenn ihr jetzt weiter runterscrollt werdet ihr schon erste Eindrücke bekommen und wissen, dass ich durchaus recht hab.


Sieht das nicht absolut köstlich aus dieses Kleine Rhabarber-Vanille-Törtchen mit Erdbeeren? Davon hätte ich jetzt zu gern ein erfrischendes Stückchen draußen in der Sonne. Ja, das wärs! 


Claudia hat sogar zwei sehr hübsche Beiträge geliefert. Diese Form der Rhabarbertörtchen ist wirklich sehr hübsch und man, wie gern würd ich auch da jetzt sofort reinbeißen! Vielen lieben Dank für deine Beiträge. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, als ich deine Email im Posteingang fand. 

Kommen wir zu nächsten und leider auch schon letzten Beitrag. Last but not least sozusagen: Sabrina von La vie gourmande. Ich bin wirklich froh, auch wenn es wenig Beiträge sind, dass sie von Bloggerinnen kommen, dessen Blogs ich selber sehr gern besuche. Das freut mich wirklich sehr. 


Das liebste Rhabraberrezept von Sabrina ist Quarkreis-Töpfchen mit Rhabarberkompott. Und wenn ich mir das so anschaue, wäre das ein wunderbares Frühstück. Da ich erst vor ein paar Tagen Rhabarberkompott eingefroren habe, lacht es mich schon ziemlich an es ganz schnell nachzumachen. Auch dir ganz lieben Dank für deinen leckeren Beitrag, liebe Sabrina.

Sieht das nicht alles köstlich aus? Wollt ihr das nicht auch alles sofort nachmachen? Hach, wie gern hätte ich das jetzt vor mir stehen. So schnell könntet ihr gar nicht gucken, da hätte ich es schon aufgefuttert. Yam yam.

Dienstag, 17. Juni 2014

Es gibt mal wieder Minigugl!

Von den kleinen Kuchenpralinen bekomm ich einfach nicht genug. Sie sind einfach so schnell gemacht, so schnell gegessen und so schnell vermiss ich sie wieder. 
Ist natürlich nicht sonderlich gesund, die immer so essen aber hey, sie sind eben so gefährlich klein, dass es einfach nicht anders geht. Ich bin mir sicher, dass es einigen von euch auch so geht, nicht wahr? ;) 
Außerdem ist das Internet und vorallem die Blogs voll mit Rezepten, die ich noch ausprobieren möchte. Aber jetzt hab ich erstmal eines, welches ich durch ein bisschen ausprobieren gebacken habe. Ich liebe ja Backwaren, die dezent nach Orange schmecken. Vor allem mag ich ja die Orangen-Schokoladenmischung. Aber da ich ja, wie im Post zuvor erwähnt, vergessen hatte Schokolade zu kaufen, blieb keine Schokolade für diese kleinen Sünden über. Aber stellt euch einfach vor, dass ich sie noch in Zartbitterschokolade getaucht habe. Und wenn ihr das nicht könnt, probiert es selber, denn es schmeckt fantastisch!



Zutaten:
60g Mehl
15g Stärke
20g gemahlene Mandeln
abgeriebene Schale einer halben Orangen
80g Zucker
1/4g Backpulver
1/4g Natron
eine Prise Salz
60g saure Sahne
1 Ei
Saft einer halben Orange
etwas Vanilleextrakt 
70g weiche Butter 

Etwas Zartbitterschokolade zum eintunken 

Zubereitung:
Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Miniguglhupfform einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Mehl, Stärke, Manden, Orangenschale, Zucker, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Saure Sahne, Ei, Orangensaft und Vanilleextrakt hinzugeben und verrühren. Die weiche Butter ordentlich unterrühren. Ich habe ein paar Minuten gerrührt. 
Den Teig gleichmäßig auf die kleinen Mulden der Form verteilen und ca, 10-15 Minuten backen. Sie sollte eine leichte Bräunung am Boden haben. Form aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen. Dann die Minigugl aus der Form lösen und vollständig erkalten lassen. 

Ich habe diese Gugl einen Tag vor dem Verzehr gebacken (habe aber natürlich schonmal probiert ;)) und am nächsten Tag waren sie noch besser! Yam yam. Wenn ihr sie nicht mit Schokolade wollt, könnt ihr sie auch noch etwas mit Puderzucker bestäuben.